Casino – Wenn die Mafia mitspielt

Hin und wieder lohnt es sich auf jeden Fall, einmal den ein oder anderen Filmklassiker herauszuholen – denn diese können den modernen Filmen häufig mehr als nur das Wasser reichen. Heute geht es um das Gangsterdrama Casino, das 1995 seine Prämiere feierte. Regie führte Hollywood-Größe Martin Scorsese, der vielen heute als Regisseur von „Wolf of Wall Street“, „Aviator“ oder auch „Shutter Island“ ein Begriff ist.

Die italienische Mafia in jüdischer Hand

Die Geschichte von „Casino“ spielt im Jahr 1983 – Sam Rothstein, ein hochgefährlicher jüdischer Gangster wird durch ein Attentat mit einer Autobombe verletzt. Gute zehn Jahre zuvor hatte Rothstein unter dem Namen „Ace“ die Leitung des Casinos „Tangier“ in Las Vegas übernommen, was erstaunlich gut funktioniert, da Ace ein ehemaliger Berufsspieler und erfahrener Buchmacher ist. Selbstverständlich läuft hier viel unter dem Deckmantel der Korruption. Mit seinem Durchsetzer „Nicky“ schafft er es, seine Machenschaften weiter voranzutreiben, wobei Nicky parallel auch seinen ganz eigenen Interessen nachgeht. Trotzdem kann es für Ace kaum besser kaufen – zumindest geschäftlich. Problematisch ist nur sein Privatleben: Er heiratet er die Edelprostituierte Ginger, die ihrem Jugendfreund hörig ist und ihm massenhaft Schwierigkeiten bereitet.

Die Liebe ist seine große Schwäche

Da Ace seiner Frau zeigen möchte, wie sehr er ihr vertraut, gibt er ihr die Verwaltungsgewalt über sein Vermögen von mehr als zwei Millionen Dollar. Doch dieser Schuss geht nach hinten los: Ginger wird immer gelangweilter und geht am Ende sogar eine Affäre mit Nicky ein, den sie bittet Ace zu töten.  Dieser lehnt ab. Mittlerweile gerät Ace auch von behördlicher Seite immer mehr unter Druck und wird schließlich verhaftet, jedoch bald wieder freigelassen. Ginger trennt sich von Ihrem Mann und räumt – vollkommen den Drogen verfallen – das Bankschließfach leer. Völlig entkräftet stirbt sie an einer Überdosis. Nicky verübt das einleitend genannte Attentat auf Ace, welches dieser jedoch überlebt. Nicky hingegen wird von Aces Hintermännern umgebracht.

Ein ungeschlagener Klassiker

„Casino“ gilt bis heute als Klassiker im Genre der Gangsterfilme. Schließlich bringt er alles mit, was man als typischer Zuschauer von Filmen dieser Sparte erwartet: Hochkomplizierte, und doch sehr menschliche Charaktere, kriminelle Verstrickungen der besonders düsteren Art und die Frage, was einem die eigene Ehre am Ende noch Wert ist. Scorsese schafft es spielend, den Zuschauer in das Las Vegas der 1970er und 80er Jahre zu entführen und lässt den Film auf unerwartete, und gleichzeitig ernüchternde Art und Weise enden. Ja, dieser Film ist auf jeden Fall nichts für schwache Nerven! Wer jedoch einmal ganz „harmlosen“ und trotzdem spannenden Casinospaß erleben möchte, kann dies beispielsweise auf casino-vergleich.com tun.

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