Smartphonehüllen: Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Modelle

Mittlerweile haben Smartphones ihre Nutzer voll im Griff. Schaut man sich im Alltag um, sind die Blicke vieler Menschen nach unten auf den Bildschirm gerichtet, ob beim Gehen, Stehen, U-Bahn Fahren oder Einkaufen. Grund dafür dürfte die Vielseitigkeit von Smartphones sein: Notizblock, Kamera, Telefon, Nachrichtendienst, Fernseher, Taschenrechner – alles in einem. Etwa 80 Mal am Tag nimmt der Durchschnittsnutzer sein Handy in die Hand. Gerade im Alltagsleben kann es da schnell zu Unfällen kommen.

Zu den häufigsten Defekten bei Smartphones zählen gesprungene Displays durch Sturzschäden. Laut einer Auswertung von Clickrepair sind mehr als 75% aller reparaturbedürftigen Geräte davon betroffen, technische Fehler treten meist bei den Akkus auf. Zumindest den Sturzschäden kann man mit Displayfolien und Schutzhüllen vorbeugen. Bei der großen Auswahl an Hüllen stellt sich jedoch die Frage, wo eigentlich die Unterschiede zwischen einzelnen Varianten liegen.

Hardcase und Softcase

Ein Hardcase ist aus stabilem Kunststoff gefertigt und wird je nach Hersteller und Modell passgenau produziert. Jedes Case weist außerdem Aussparungen für seitliche Tasten, Kamera und USB- oder Kopfhörer-Anschlüsse auf. Es bietet Schutz vor Kratzern und Stürzen aus geringer Höhe. Bei den meisten Online-Shops gibt es Hardcases in unterschiedlichen Farben oder mit Motiven im Angebot. Um seinem Smartphone eine individuelle Note zu verleihen, kann man die Hülle auch mit einem eigenen Foto oder Wunschmotiv bedrucken lassen.

Softcases sind genauso an einzelne Handymodelle angepasst. Im Gegensatz zu Hardcases bestehen sie allerdings aus flexiblem Material wie Silikon, das genauso gut vor Kratzern schützt, allerdings auch für Stürze aus größerer Höhe geeignet und besonders langlebig ist. Außerdem werden bei Softcases keine Aussparungen für seitliche Tasten gelassen, sondern lediglich für die Anschlüsse. Die Bedienung durch das Material hindurch ist nämlich kein Problem.

Fliphülle und Klapphülle

Beide Hüllen bieten dem Smartphone Rundumschutz, auch für das Display. Der Unterschied zwischen Flip- und Klapphülle liegt darin, wie das Cover an der Hülle befestigt ist: Bei der Fliphülle befindet es sich am linken Rand und wird zu Seite „geflippt“, bei der Klapphülle meist an der unteren Kante der Hülle und wird weggeklappt. Nachteil bei diesen Hüllentypen ist die Handhabung, da man das Display quasi immer erst freilegen muss. Dafür können auch solche Hüllen auf unterschiedlichste Weise individualisiert werden.

Foto Copyright SUPCASE 2018 / pexels.com

Bumper und Panzerhüllen

Bumper und Panzerhüllen zählen zu den besonders robusten Varianten: Während Bumper meist aus Aluminiumrahmen und Kunststoffhülle gefertigt werden und die Rückseite sowie die Seitenteile kratz- und stoßsicher machen, kombinieren Panzerhüllen ein Softcase mit einer zusätzlichen Rückseite aus Aluminium. Im Rahmen eines Bumpers oder einer Panzerhülle sind ähnlich wie in einem Hardcase Aussparungen für Tasten und Anschlüsse vorgesehen. Durch die doppelte Struktur und den Materialmix ist eine größere Stabilität bei beiden Hüllentypen gegeben. Auch Panzer oder Bumper gibt es mittlerweile in einer Vielzahl von Farbkombinationen.

Universalhüllen

Unabhängig vom Smartphone-Modell und -Hersteller gibt es noch Hüllen und Taschen in universellen Einheitsgrößen. Hierfür sollte man am besten die Abmessungen seines Gerätes prüfen, um dann die richtige Hülle zu finden. Sie sind vor allem für ältere Geräte und Sondereditionen geeignet.

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