XAVIER NAIDOO Die Wahrheit

Xavier Naidoo wird beim Eurovision Song Contest 2016 in Stockholm für Deutschland antreten. Der Verbund öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten in Deutschland ARD verzichtet dieses Jahr auf einen Gesang Wettbewerb, um einen geeigneten Musiker für den ESC 2016 zu finden. Man hat direkt Sänger und Produzent Xavier Naidoo die Aufgabe erteilt Deutschland zu vertreten. Nach der großen Blamage des letzten Eurovision Song Contest (letzter Platz für Deutschland) suchte man nach der besten Lösung, um nächstes Jahr eine Chance zu haben. Die Lösung: Xavier Naidoo

Die Entscheidung war für viele Menschen ein Schock, den sie mögen Xavier Naidoo nicht. Viele dieser Menschen haben einen regelrechten Hass oder eine extreme Abneigung gegen diesen Sänger entwickelt.  Entweder können sie seine Stimme und Lieder nicht ertragen, oder kommen mit der Art und dem Auftreten des Sängers nicht klar. Außerdem kritisiert man viele seiner Aussagen und Texte. Leider herrscht in diesen Fall eine Menge Missverständnisse und Desinformation. Oft wird der Sänger mit afrikanischen Wurzeln als Antisemit, Rechtsradikaler und Homophob bezeichnet, aber Fakt ist:

Xavier Naidoo ist NICHT rechtsradikal. Er ist NICHT antisemitisch. Er ist NICHT homophob.

Durch falsche Auslegung seiner Texte und Aussagen versuchte man ihn in ein falsches Licht zu rücken. Da Xavier Naidoo durch die Bekanntmachung seiner Teilnahme am ESC2016 in den Mittelpunkt der Presse und seiner „Hater“ gerät, kann man jetzt diese Aufmerksamkeit sehr gut nutzen, um für Aufklärung zu sorgen und um die Wahrheit über ihn zu verdeutlichen.

Die XAVIER NAIDOO Die Wahrheit:

  • er arbeitete als Türsteher und kann Kickboxen
  • er hat viele homosexuelle Freunde und einer seiner besten Freunde ist homosexuell (tatsächlich! 😉 )
  • mit den Söhnen Mannheims unterstützt und produziert er Künstler, die homosexuell sind
  • er sang und spielte beim Christopher Street Day
  • er wurde katholisch erzogen, doch distanzierte sich von den Machtsystem und den Dogmen der katholischen Kirche. Er glaubt an Gott und nur an Gott. An den Gott der Nächstenliebe
  • er hat Freunde aus aller Welt und aus jeder Schicht und aus jeder Glaubensrichtung. Er hat sehr gute jüdische Freunde.
  • selbst in Israel trat er auf
  • er liebt die Menschen und glaubt an das Gute im Menschen
  • als Kind wurde er sexuell missbraucht. Im Alter von neun Jahren vergriff sich der Gärtner seiner Tante an ihm
  • als Kind wurde er wegen seiner Hautfarbe gehänselt und diskriminiert. Beispiele: in der Schule nannte man ihn LENOR „LeibEigener Neger Ohne Rechte“, oder man spuckte ihn an
  • der Tod seines Vaters war ein prägendes Erlebnis in seinem Leben. Er musste den langsamen und qualvollen Tod seines Vaters miterleben. In der letzten Nacht nahm er seinen von der Krankheit schwer gezeichneten Vater in den Arm und sang für ihn
  • litt / leidet an Candidose und konnte nur Wasser trinken. Jahrelang litt er ständig an unglaubliche Schmerzen.
  • politisch gesehen, sieht er sich als Libertär. Einfach erklärt bedeutet das Menschen selbst über ihr Leben, Besitz und Freiheiten entscheiden ohne jemanden dabei zu schaden oder zu verletzen. Die Macht liegt bei jeden Einzelnen und nicht bei einer Regierung oder in der Hand von einigen Politikern.
  • seine Musik sieht er als Kunst und Ventil an. Als ein Sprachrohr, um die Menschen zum Nachdenken anzuregen, dabei bedient er sich bewusst der Technik der Provokation, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und ein bestimmtes Thema ins Gespräch der Öffentlichkeit zu bringen
  • durch den Musikproduzenten Moses Pelham schaffte er den Durchbruch. Beide gelten als die Gründer des deutschen Souls und deutschen R´N´B. Zusammen schrieben sie durch das Musikalbum NICHT VON DIESER WELT deutsche Musikgeschichte
  • er ist Gründungsmitglied der Band SÖHNE MANNHEIMS
  • er ist an der Gründung der POP AKADEMIE beteiligt und hat dort selbst unterrichtet
  • er wurde im Jahr 2000 wegen Besitz von 48 Gramm Haschisch zu 20 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung und einer Geldstrafe verurteilt
  • er ist am 2. Oktober 1971 geboren und hat südafrikanische,irische, indische und deutsche Wurzeln
  • er ist verheiratet und hat einen Sohn
  • er ist Vegetarier
  • er lebt in Heidelberg
  • er unterstützt privat und öffentlich zahlreiche Hilfsprojekte
  • er trägt Sonnenbrillen, weil er an einer Augenkrankheit leidet, die er von seiner Mutter geerbt hat
  • er liebt schnelle Autos und musste schon für zwei Monate den Führerschein abgeben und den „Idiotentest“ machen
  • vor 15 Jahren sagte er in einem Interview „Ich denke, dass uns viele Sachen wegbrechen werden: das Geld, Inflation, Börsencrash.“
  • das Wort und die Haltung Stolz hat er aus seinem Leben verbannt. Stolz ist eine Art Egoismus und Eigenliebe, die bei gläubigen und christlichen Menschen als Beleidigung vor Gott und als Arroganz angesehen wird. Anstatt stolz zu sein, ist man glücklich und dankbar.
  • er scheut es nicht an die Brennpunkte dieser Welt zu reisen. Er reiste z.B. schon mal nach Afghanistan und spielte vor deutschen Soldaten seine Lieder.
xavier_naidoo
Illustration MILLUS 2015

Wer mehr über diesen Mann, Musiker und Mannheimer erfahren möchte, der kann viele sehr interessante Interviews auf YouTube finden. Man kann in vielen dieser Interviews hören und sehen, was wirklich hinter bestimmten Aussagen von Xavier Naidoo steckt und was die Wahrheit ist.

Ich mag Xavier Naidoo und seine Musik. Er ist auch ein Teil meiner Jugend, früh entdeckte ich durch meine Liebe zur Musik von Moses Pelham die Stimme des Mannheimers. Die Wahl der ARD ihn zum Eurovision Song Contest 2016 nach Stockholm zu schicken, ist in meinen Augen die beste Wahl. Er kann nicht nur unglaublich gut singen und Gefühle authentisch in Texte niederschreiben, sondern ist auch ein Quotenmagnet. Am 18.2.2016 wird man in der ARD Sendung „UNSER SONG FÜR XAVIER“ entscheiden können, welches Lied Xavier Naidoo im Mai beim Eurovision Song Contest 2016 singen soll.

Meine Stimme und Unterstützung hat er.

Lied HALT AUS aus dem Album GETEILTES LEID 3 von Moses Pelham

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