Antibabypille gefährlich?

Ist die Antibabypille gefährlich? Eine gute Frage. Wie alle Medikamente hat auch die „Pille“ Nebenwirkungen und angeblich wissen die wenigsten Frauen was die „Pille“ genau ist oder wie sie funktioniert.

Die Antibabypille für die Frau würde heutzutage gar nicht mehr zugelassen werden.

Ich interessiere mich nicht nur für Comics und Filme, sondern auch für andere Dinge, besonders wenn sie ein Teil meines Lebens werden. Ich habe mich immer gefragt, wie die Pille meiner Ehefrau funktioniert und als ich letztens den Artikel „Die Pille davor und danach“ von Sabine Kray in der Zeitschrift FLUTER gelesen habe, bin ich etwas skeptisch geworden.

Erstmal die Fakten zur Antibabypille:

70% aller jungen Frauen im Alter von 19 Jahren nehmen die Antibabypille. Bei den 16jährigen Teenies sind es 40%.

Die Antibabypille wird nicht nur wegen einer ungewollten Schwangerschaft verschrieben. Wer mit seinen Hormonhaushalt, Akne oder Regel Probleme hat, bekommt die Pille. Bei der Krankheit PCO oder PMS wird auch schnell die Pille verschrieben.

Die in der Pille enthaltenen Hormone wirken sich auf den ganzen Körper aus. Auch im Gehirn. Die Pille kann Depressionen hervorrufen, ängstlich und unsicher machen. Ebenso kann sie die Libido negativ beeinflussen und das Risiko für Embolien und Thrombosen erhöhen.

Das Ergebnis einer Langzeitstudie kam jetzt zum Schluss: Die Pille kann das Brustkrebsrisiko erhöhen, besonders bei Frauen Ab 40 Jahren. Ärzte, die sich mit dem Thema auskennen, raten Frauen auf nicht-hormonelle Verhütungsformen zu wechseln.

Gibt es die überhaupt? Ja, die gibt es. Als erstes muss man wissen, eine Frau kann in der Regel nur 7 Tage im Monat schwanger werden. Es gilt also diese 7 Tage herauszufinden und das ist durch die symptothermale Methode, auch als NFP bekannt, möglich. Durch die Körpertemperatur und Beobachtung des Zervixschleim kann man den Beginn und das Ende der fruchtbaren Tage bestimmen. Laut vieler wissenschaftlicher Studien ist diese Methode so sicher wie die Pille.

Natürlich ist es einfacher eine Pille einzuwerfen anstatt an sich zu messen und Buch über die eigene Periode zu führen. Wir leben in einer Gesellschaft, wo wir es einfach, gemütlich und schnell haben wollen. Unsere Generation ist die Fast-Food Gesellschaft und das macht sich in jeden Bereich des Lebens bemerkbar.

Wieso verschreiben so viele Ärzte die Antibabypille?

Die Pille ist ein Produkt und ein wichtiger Teil des Geschäfts der Pharmaindustrie. Es geht immer in erster Linie um Geld. Wäre es nicht so, würde die Pille kostenlos sein, aber wer die Pille einnimmt, weißt wie teuer eine Packung ist.

Auch spielt Unwissen und Zeitnot, selbst bei Frauenärzten und Apotheker, eine große Rolle. (wobei Apotheker mehr über Medikamente wissen als Ärzte, wer die beiden Studiengänge vergleicht und sieht, was zukünftige Apotheker lernen müssen, dann könnte man meinen, Apotheker sind die besseren Ärzte) Kaum einer liest die Packungsbeilagen und fragt nach.

Man darf auch nicht vergessen, es gab auch eine Zeit vor der Pille und da haben Frauen auch verhütet. Im Jahr 1950 machte die amerikanische Feministin Margaret Sanger mit den Biologen Gregory Pincus gemeinsame Sache. Sie entwickelten die Antibabypille und diese schlug wie eine Bombe ein. In erster Linie war es ein Symbol für Unabhängigkeit und ein weiterer Schritt gegen den Machismus der Gesellschaft. Am Anfang wurde die Antibabypille nur an verheiratete Frauen mit mehreren Kindern verschrieben und auch nur gegen Regelbeschwerden.

Wer die Pille nimmt oder nehmen möchte, sollte sich gut aufklären lassen. Ebenso ist die Wahl der Pille eine wichtige Entscheidung. Nicht jede Antibabypille ist empfehlenswert. Auch Männer sollten sich informieren, wenn ihnen etwas am Wohl der Frauen liegt. Und hier auch die große Frage, warum gibt es keine Antibabypille für den Mann?

Es gibt über 60 verschiedene Antibabypillen für die Frau in Deutschland, doch für den Mann gibt es keine Pille. Im Moment forschen die Ärzte und wollen so schnell wie möglich eine Pille für den Mann auf den Markt bringen. Eine neue Geldquelle eröffnet sich. Welche Folgen eine Antibabypille für den Mann für unsere Gesellschaft haben wird? Gute Frage.

Es gibt schon ein Medikament für Männer, dass zu 94% wirkt. Da es aber zu hohe Nebenwirkungen hat (Übergewicht, Hautprobleme, Stimmungsschwangungen, Depressionen, Libidoverlust etc. – hm, klingen fast wie die Nebenwirkungen der Antibabypillen für Frauen, aber die Frauen sollen das laut Pharmaindustrie in Kauf nehmen.), ist es verboten.

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