Sexueller Missbrauch von Tieren in Deutschland – erschreckende Tatsachen

Bis zum Jahr 2013 war Sex mit Tieren in Deutschland nicht verboten. Es kamen schätzungsweise 500 000 Tiere durch sexuellen Missbrauch ums Leben. Laut Studien sind ca. 3% der deutschen Bevölkerung von Zoophilie betroffen. Als Zoophilie oder Sodomie wird der sexuelle Missbrauch von Tieren bezeichnet.

Seit Jahren tauchen in der Presse Berichte über missbrauchte Tiere auf. Katzen, Hühner, Pferde, Ponys – besonders auf Stuten haben es viele Täter abgesehen. Oft werden die Tiere so extrem missbraucht, dass sie an ihren Verletzungen sterben. Aktuell wurde eine Stute in Kassel brutal vergewaltigt. PETA setzt eine 1000 Euro Belohnung für die Ergreifung des Pferdeschänders aus. Ebenso machte Anfang Juni die Vergewaltigung einer Katze in der Nähe von Düsseldorf Schlagzeilen. Die veröffentlichten Fotos der verletzten Katze des Tierheims schockierte die Leser.

Sogenannte Pferde-Ripper gibt es überall auf der Welt. In Schweden kam es zu einer erschreckenden Serie an Pferdeverstümmelungen und in Deutschland kam es in den Jahren 1993 bis 2003 zu über 100 getöteten Tiere.

Edmund Haferbeck von der Tierrechtsorganisation PETA geht von ca. 15 000 Deutschen aus, die sich in der deutschen Zoophilie Szene aktiv bewegen. Die Zahl wurde von PETA ermittelt, indem sie Chatforen genau ins Auge nahmen. In diesen Chatforen verabreden sich Mitglieder, um mit Tieren Sex zu haben.

Die meisten Fälle tauchten in Nordrhein-Westfalen und an der Grenze zu den Niederlanden auf. Besonders in den ländlichen Regionen, doch auch in den Großstädten wird das Problem größer.

Es ist erschreckend und man kann es nicht glauben. Was geht in diesen Menschen vor? Als Begründung geben Täter die unterschiedlichsten Motivationen preis, sie reichen vom reinen Willen zur Machtdemonstration und Unterdrückung bis hin zu der Vorstellung, der sexuelle Kontakt beruhe auf gegenseitigem Willen. In Deutschland gibt es sogar eine Gruppierung namens ZETA (Zoophiles Engagement für Toleranz und Aufklärung), die für „eine offen gelebte Zoophilie ohne gesellschaftliche Benachteiligung“ kämpfen. Vor einiger Zeit haben sie versucht sich als Verein eintragen zu lassen, doch sind gescheitert.

Tierschutzgesetz

In Deutschland ist es mit der Gesetzesänderung vom 13. Juli 2013 nun grundsätzlich verboten, „ein Tier für eigene sexuelle Handlungen zu nutzen oder für sexuelle Handlungen Dritter abzurichten oder zur Verfügung zu stellen und dadurch zu artwidrigem Verhalten zu zwingen.“ (§ 3 S. 1 Nr. 13 TierSchG) und wird als Ordnungswidrigkeit verfolgt.
Trotzdem: Am 8. Dezember 2015 lehnte das Bundesverfassungsgericht eine Beschwerde gegen den § 3 Satz 1 Nr. 13 des Tierschutzgesetzes ab. In der Begründung stellte es klar, das im Tierschutzgesetz verankerte Verbot greife nur dann, wenn das Tier zu einem artwidrigen Verhalten gezwungen wird. Demnach ist der Geschlechtsverkehr mit Tieren in Deutschland nicht grundsätzlich verboten.

Angeblich soll es auch Tierbordelle geben. Tiere werden als Sexobjekte vermietet. In Viersen wurde ein Verfahren gegen eine Frau eingeleitet, die ihren Hund wohl auch Dritten zur Verfügung stellte.

Zoophilie im Ausland

In Ländern wie Japan, Ungarn und Mexiko ist Sex mit Tieren erlaubt. In Spanien gibt es kein spezielles Gesetz zum Schutz der Tiere gegenüber sexuellen Handlungen, aber ein Gesetz gegen Tierquälerei.
In einigen Staaten der USA ist die sexuelle Handlung zwischen Mensch und Tier ein Vergehen und Verbrechen. „Bis 2005 gab es eine Farm bei Enumclaw, Washington, die als ein „Tierbordell“ beschrieben wurde, wo Menschen dafür bezahlten, Sex mit Tieren zu haben. Nach dem Vorfall vom 2. Juli 2005, bei dem der Zoophile Kenneth Pinyan in der Notaufnahme des Enumclaw Community Hospitals für tot erklärt wurde, nachdem ihm beim passiven Analverkehr mit einem Hengst der Darm abgerissen worden war, geriet diese Farm in den Focus der Polizei. Der Gesetzgeber des Staates Washington, der vorher einer der wenigen Staaten in den USA ohne spezielle Gesetzgebung gegen Sex mit Tieren gewesen war, verabschiedete innerhalb von sechs Monaten ein Gesetz gegen Bestiality „Quelle Wikipedia

Laut Edmund Haferbeck (PETA) lag durch die massive Lobbyarbeit vor allem eines CSU-Abgeordneten Sodomie über 45 Jahre lang im rechtsfreien Raum und galt noch nicht einmal als Ordnungswidrigkeit. Es war sehr schwer ein Gesetz zu erwirken. Allgemein sind Gesetze, die den Schutz der Tiere vor Menschen betreffen, in Deutschland schwer durchzusetzen, denn das Tier gilt als Nutztier. Gesetze, die Tiere vor Menschen schützen, könnten die ganze Wirtschaft auf den Kopf stellen.

Zoophilie oder Sodomie ist ein Tabu-Thema in Deutschland, aber ein großes Problem, dass man nicht so leicht unterschätzen sollte.

Sexueller Missbrauch an Kindern in Deutschland

Doch nicht nur Tiere sind Menschen oft hilflos ausgeliefert. Auch die kleinsten Menschen unter uns, unsere Kinder, sind perversen Verbrechern oft ausgeliefert. Im Jahr 2017 wurden 4247 Kinder missbraucht und das sind nur die gemeldeten Fälle. Über 1800 Kinder waren jünger als 6 Jahre alt. 143 Kinder wurden getötet. 13.539 Kinder wurden im Jahr 2017 als Opfer von Vergewaltigungen und anderer sexueller Gewalt erfasst. Die Polizei zählte zudem 16.317 Fälle des Besitzes und der Verbreitung von kinderpornographischem Material (Video). Die aktuellen Zahlen für das Jahr 2018:

Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes
Bitte verweisen Sie auf unser umfangreiches Informationsangebot unter http://www.polizei-beratung.de

Der erschreckende Fall von Kindermissbrauch in Lüdge. Über Jahre konnte Andreas V. in NRW Kinder auf einem Campingplatz missbrauchen. Wie kann es so viel unvorstellbare Grausamkeiten in unserer Gesellschaft geben?

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