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4 Tipps für einen besseren Schlaf

4 Tipps für einen besseren Schlaf – Kennt Ihr das auch? Der Film ist so gut, das Spiel so fesselnd und der Comic so kurzweilig, dass die Vernunft keine Chance hat. Schon 1 Uhr nachts? Egal, ich schaue/zocke/lese weiter. Und ehe man sich’s versieht, ist es draußen hell geworden. Wenn dann (wie in meinem Fall) auch noch eine alte Matratze ins Spiel kommt, sind die Folgen klar: Schlechter Schlaf, Rückenschmerzen. Noch schlimmer ist Stress. Wem die Deadline im Nacken sitzt, bei dem ist an entspanntes Einschlafen oft nicht zu denken. Als Betroffener habe ich mich kürzlich mit der Thematik beschäftigt und will euch meine Erkenntnisse nicht vorenthalten.

  • Sport ist Mord? Stimmt doch gar nicht…
    … im Gegenteil. Sport macht fit und am Ende des Tages auch noch müde. Dass sich die Schlafqualität nach dem Sport um bis zu 65 % erhöht, belegt zumindest diese Studie, und auch ich habe diese Erfahrung gemacht, seitdem ich nach getanem Tagwerk noch eine halbe Stunde Joggen gehe. Ausschlaggebend sind der Zeitpunkt, die Intensität und die Art des Trainings. Je mehr Zeit zwischen Sporteinheit und Schlafengehen liegt, desto besser ist die Schlafqualität. Kontraproduktiv ist also ein intensives Training kurz vor dem Schlafengehen. Mein Favoriten: Nicht-aufregende Sportarten wie Joggen und Schwimmen – dazu kann man wunderbar Hörspiele oder Podcasts hören.
  • Auf die Ernährung achten
    Einige Lebensmittel, die den Blutdruck nicht anheben, begünstigen den Schlaf, andere erschweren ihn. Gut (und außerdem noch ganz lecker) sind zum Beispiel Milch mit Honig, Kräutertee oder Bananen. Bananen heben den Serotoninspiegel an, der Spannungen löst – eine gute Einschlafhilfe also. Weniger gut (aber eben auch verdammt lecker) sind koffeinhaltige Getränke wie Kaffee oder Schwarztee, viel Alkohol (Mist!) oder sehr zuckerreiche Lebensmittel (Doppelmist!). Auch Zitrusfrüchte führen oft zu einem unruhigen Schlaf. Grund: Der hohe Vitamin C-Gehaltes stimuliert den Kreislauf.
  • Frisches Bett, gute Matratze
    Ist das Bett frisch bezogen, sieht das nicht nur nett aus, sondern hat auch Auswirkungen auf die Schlafqualität. Wer hätt’s gedacht: Bettwäsche in Erdfarben oder Blautönen wird besonders empfohlen, da diese – Achtung, Psychologie! – beruhigend wirken. Rot hingegen ist aufregend und demzufolge nicht geeignet. Der wichtigste Faktor ist aber die Matratze selbst. Wessen alte bereits durchgelegen ist, sollte sich un-be-dingt (!) eine neue anschaffen, alles andere ist Sparen an der falschen Stelle. Ich habe mir kürzlich eine Eve von Eve Mattress zugelegt, weil die sich nahezu jeder Liegeposition anpasst und dennoch nicht so überteuert ist wie viel andere Matratzen. Von dem 100-tägigen Rückgaberecht werde ich definitiv nicht Gebrauch machen müssen.
  • Rhythmus finden (und halten…)
    Und zu guter Letzt: Ein regelmäßiger Schlafrhythmus hat ebenfalls Einfluss auf den Schlaf. Wer stets zur selben Zeit ins Bett geht (für mich leider schwer umsetzbar… ) und dabei ungefähr gleich lang schläft, erhöht die Chancen auf einen guten und erholsamen Schlaf.

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Bildrechte: Flickr Angel Sleeps planetchopstick CC BY-ND 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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